HC Lugano - ZSC Lions  4:3 n.V.  (1:2, 2:1, 0:0, 1:0) 

Die Lions starteten mit viel Power und erspielten sich gleich zu Beginn der Partie durch

Stirnimann und Ouimet zwei hochkarätige Chancen. Die Luganesi zu Beginn der Partie recht nervös, fanden in der Folge immer besser zum

Spiel. Fedulov nutzte eine Strafe gegen Plavsic und versenkte die Scheibe nach einem schönen Zuspiel von Aeschlimann in der 14. Minute zum

1:0  in den Kasten von Sulander. Die Lions liessen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie  spielten mit viel Selbstvertrauen, und Ivankovic

verwertete nur 68 Sekunden später einen gut platzierten Pass von Micheli zum Ausgleich aus. Hodgson liess sich auch nicht lange bitten und

bereits in der 17. Minute lagen die Lions durch seinen Treffer erneut in  Führung. Die Reaktion des Titelverteidigers liess im zweiten Drittel nicht

lange auf sich warten. Nach nur 44 Sekunden glich Bozon zum 2:2 aus. Lugano spielte nun mit viel Druck, sehr agressiv und viel körperbetonter

als im ersten Drittel. Es gab heisse Szenen vor Sulanders Tor und der Lions-Hüter konnte, wie schon so oft in dieser Saison, durch wahrlich

geniale Paraden glänzen und sein Team vor Schaden bewahren. Die zweite Strafe der Partie (Luganos Meier sass auf der Strafbank) dauerte nur

gerade 6 Sekunden. Jaks verwandelte ein durch Plavsic gewonnenes Bully und schon lagen die Lions wieder in Führung. Die Freude währte

aber nicht allzu lange, war es doch wiederum Bozon, der den Ausgleich für Lugano erzielte. Unentschieden 3:3 stand die Partie nach zwei Dritteln

und die letzten (?) zwanzig Minuten mussten darüber entscheiden, ob die Lions ihre Heimreise mit dem Meisterpokal antreten konnten, oder ob

es Samstag zu einer weiteren Partie in Zürich kommen würde. Der Einsatz beider Teams war enorm und hüben wie drüben brannte es oft

lichterloh vor dem Torgehäuse. Dass keine Tore fielen konnten die Teams ihren Torhütern verdanken und so kam es in der Resega in der 5.

Partie der Finalrunde zum ersten Mal zu einer Verlängerung. Für Lugano ging es um Alles oder Nichts, für die Lions darum bereits vorzeitig den

Meistertitel für sich zu entscheiden. Luganos Paradelinie mit Bozon, Dubé und Fuchs, die während des ganzen Spiels mit sehr viel Eiszeit

bedacht wurde, entschied denn auch die Partie zu Gunsten ihrer Mannschaft. Matchwinner nach nur gerade 2 Minuten und 53 Sekunden war

Luganos Bozon, der mit seinem dritten Treffer in Serie den Sieg des HC Lugano ermöglichte. Der Traum der Lions, als Meister nach Zürich zu

reisen wurde damit zerstört und Kent Ruhnke und sein Team haben nun die Chance am Samstag vor eigenem Publikum im Hallenstadion alles

klar zu machen.  Die Tore für die ZSC Lions schossen: Ivankovic (Micheli, Zeiter), Hodgson (L. Müller, Martikainen), Jaks (Plavsic). Für den HC

Lugano trafen: Fedulov (Aeschlimann), Bozon (Dubé), Bozon (Fuchs, Dubé), Bozon (Dubé, Fuchs).  Strafen gegen die ZSC Lions  3 x 2 Minuten,

gegen den HC Lugano 2 x 2 Minuten. Bemerkungen: Die ZSC Lions ohne Baldi und Salis. Lugano ohne Andersson.