HC Lugano - ZSC Lions  5:2  (1:1,1:0, 3:1) 

Die Lions  starteten mit viel Tempo und Selbstvertrauen in die erste Finalpartie und machten den

erfolgsverwöhnten Luganesi das Leben in der Resega recht schwer.  Die Torchancen beider Teams hielten sich in Grenzen, bis in der 6. Minute

Keller mit einem Schuss aus spitzem Winkel Sulander kalt erwischte und die Luganesi in Führung brachte. Die Lions liessen sich durch diesen

Treffer jedoch nicht von ihrer Linie abbringen, spielten diszipliniert, machten weiterhin  Druck aufs Luganotor und wurden mit dem

Ausgleichstreffer von Schrepfer, der gekonnt ein Zuspiel von Salis verwertete, belohnt. Noch im ersten Drittel konnte Ari "Sulo" Sulander seine

grosse Klasse zeigen. Trotz Dauerbeschuss der Luganesi, als Stirnimann  in der Kühlbox eine Strafe absass, hielt er sein Gehäuse rein. Auch

den von Seger an Bozon verschuldeteten Penalty, der durch Dubé ausgeführt wurde, parierte er auf absolut coole Art. Das Mitteldrittel begann mit

 einem wahren Blitzstart der Luganesi, doch es dauerte bis zur 36. Minute bis es den Gastgebern gelang, eine Überzahlsituation auszunutzen

(Strafe gegen Zeiter) und durch Aeschlimann erneut mit 2:1 in Führung zu gehen. Für die Lions war das Spiel zu Beginn des Schlussabschnittes

noch offen. Während sie ihre Chance gleich zu Beginn noch während mehr als einer Minute in Überzahl zu spielen nicht nutzten, erzielte Luganos

Bertaggia in Überzahl den dritten Treffer und nur 55 Sekunden später bezwang Dubé Sulander ein weiteres Mal. Diesen Doppelschlag

vermochten die Lions nicht mehr ganz wegzustecken, auch wenn ihnen durch Stoller noch der Anschlusstreffer zum 4:2 gelang.  Lions-Trainer

Kent Ruhnke setzte alles auf eine Karte, Sulander verliess seinen Kasten und das ermöglichte Lugano noch den fünften Treffer zu erzielen. "Wir

haben heute zwar verloren, aber Lugano hat zu hoch gewonnen. Unsere Trotzreaktion wird in zwei Tagen in Zürich folgen" kommentierte Michel

Zeiter nach dem Spiel. Bemerkungen: Die Lions spielten ohne Baldi (Meniskusoperation) und im letzten Drittel ohne Plavsic (verletzte sich) und

Micheli (laboriert an einer Grippe).   Die Tore für die ZSC Lions schossen:  Schrepfer (Salis), Stoller (Della Rossa). Für den HC Lugano trafen:

Keller, Aeschlimann (Andersson), Bertaggia (Dubé, Bozon), Dubé, Crameri (in leere Tor der ZSC Lions).  Strafen gegen die ZSC Lions 6 x 2

Minuten plus Penalty (Seger), gegen den HC Lugano 5 x 2 Minuten plus 10 Minuten (Andersson).