ZSC Lions - EV Zug 6:2  (2:2, 4:0, 0:0) 

«Wie gewonnen, so zerronnen», unter dieses Motto mussten die ZSC Lions das erste Drittel stellen. Nach

2 Minuten und 1 Sekunde führten die Zürcher bereits mit 2:0 und leisteten sich den Luxus und den Irrtum anzunehmen, sich nach diesem

Blitzstart zurücklehnen zu können. Aber: «Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt», bewahrheitete sich ein zweites Sprichwort

nach dem Ausgleich der Zuger zum 2:2.  Die Zürcher haben sich zu früh zurückgelehnt und haben sich zu sicher gefühlt. Für diesen Lapsus

mussten sie teuer bezahlen. In der Pause ging die Mannschaft von Kent Ruhnke über die Bücher und deklassierte in der Folge die

Innerschweizer im Mitteldrittel förmlich. Bei allen vier Toren in dieser Phase hatte Michel Zeiter den Stock im Spiel. Nach dem 5:2 wechselten die

Zuger ihren Torhüter aus, für Rüger kam Schöpf zum Einsatz. In den abschliessenden zwanzig Spielminuten beschränkten sich die ZSC Lions,

die deutliche Führung sicher zu halten. Im Gegensatz zum EV Zug, der nur mit 17 Spielern nach Zürich reiste, verfügten die ZSC Lions über vier

komplette Blocks. Kent Ruhnke nach dem Sieg: «Im zweiten Teil des Startdrittels und im ersten Teil des mittleren Abschnittes spielten wir nicht

gerade besonders gut. Bis zur Mitte der Partie war Zug sehr gefährlich und kam erst bei unserer 6:2-Führung unter die Räder.» Im

Schlussabschnitt wurde Chrigel Weber, der an den Folgen der Attake von Rötheli leidet (Rückenmuskulaturverhärtung), geschont. Die Tore für

die ZSC Lions schossen: Hodgson (L. Müller), Zender (Stirnimann, Schrepfer), Martikainen (Zeiter), Zeiter (Micheli, Ivankovic), Micheli (Ivankovic,

Zeiter), Ivankovic (Zeiter, Stoller). Für den EV Zug trafen:  Sutter (Tancill, Di Pietro), Brown. Strafen gegen die ZSC Lions, 3 x 2 Minuten, gegen den

EV Zug 1 x 2 Minuten. Zuschauer: 11'152.