ZSC Lions - EV Zug 7:1 (4:0, 2:1, 1:0)

Die eigentlich harmlose Partie, die von den ZSC Lions von Beginn an dominiert wurde, artete am Ende des

zweiten Drittels in eine Massenschlägerei auf dem Eis aus. Hüben und drüben verlegten die Akteure das Geschehen von Eishockey zu einer

Abart von Wrestling und dies gefiel ZSC Lions Trainer Kent Ruhnke ganz und gar nicht, wie er am Ende der Partie an der Pressekonferenz

betonte. Die Tätlichkeiten auf dem Eis waren aber auch nicht nach dem Geschmack des finnischen Headschiedsrichters Kaukonen, der einige

der Sünder vorzeitig unter die Dusche schickte. Dabei war zu diesem Zeitpunkt die Partie bereits weitgehend gelaufen. Die Zürcher führten

bereits mit 6:1 Treffern, die Luft war auf beiden Seiten etwas draussen, und deshalb wohl begann da und dort Frust um sich zu greifen.

Schlussendlich beliefen sich die Strafen auf gesamt 208 Minuten, 129 Minuten gegen die ZSC Lions und 79 Minuten gegen den EV Zug. Zudem

verdonnerte Kaukonen nicht weniger als total 6 Spieldauer Disziplinarstrafen. Positiv in dieser Partie war schlussendlich aus Sicht der ZSC Lions

nur der Sieg und die zwei Punkte zu werten. Die Tore für die ZSC Lions schossen: Stoller (Lindberg, Stirnimann), Hodgson (Micheli), Lindberg

(Stirnimann, Della Rossa), Della Rossa, Morger (Salis, Seger), Micheli (Della Rossa, Hodgson), Hodgson (Zeiter). Für den EV Zug traf Sutter

(Grogg, Rötheli). Strafen gegen die ZSC Lions 7 x 2 Minuten, 3 x 5 Minuten, 2 x 10 Minuten und 4 Spieldauer Disziplinarstrafen gegen Plavsic,

Baldi, Bauer und Della Rossa. Strafen gegen den EV Zug: 6 x 2 Minuten, 1 x 5 Minuten, 1 x 10 Minuten und 2 Spieldauer Disziplinarstrafen gegen

Roberts und Meier.