HC Fribourg-Gottéron - ZSC Lions  2:2 (1:1, 0:1, 1:0, 0:0) n.V. 

Von Beginn an zeigte sich, dass der Siegeswille der Fribourger in dieser Partie

grösser war, als der Punktehunger der Zürcher. Die ZSC Lions können auf ein komfortables Punktepolster vertrauen, Fribourg braucht jeden

einzelnen Punkt, und dafür kämpfen sie bis zum Schluss jedes Spiels. Kari Martikainen (zwei Assists) mit seinem Debut in dieser Saison, und

Claudio Micheli meldeten sich eindrucksvoll zurück, und bildeten zusammen mit Mattias Seger einen sicheren Wert in der Abwehr. Im Gesamten

gesehen agierte die Verteidigung aber nicht immer Makellos und Ari Sulander musste beispielsweise im Schlussdrittel 17 Schüsse abwehren.

Davon fand einer den Weg ins Tor der Zürcher und erzwang eine Verlängerung, die aber ebenfalls unentschieden endete. Das erste Tor erzielten

die Fribourger in Überzahl, weil die Zürcher für einen Fehler beim fliegenden Wechsel nach nur gerade 1 Minute und 39 Sekunden mit einer

Strafe und in der Folge mit einem Tor bestraft wurden. Die erste Chance, sich an diesem Abend im Powerplay zu bestätigen, erhielten die ZSC

Lions erst in der 40. Minuten und nutzen diese Gelegenheit kaltblütig zum 1:2 aus. Die Tore für die ZSC Lions schossen: Micheli (Martikainen,

Hodgson) und Müller (Seger, Martikainen). Für Fribourg-Gottéron trafen: Montandon (Strömberg, Burakovsky) und Muller (Bezina). Strafen gegen

die ZSC Lions 3 x 2 Minuten plus 10 Minuten Disziplinarstrafe gegen Seger, gegen Fribourg 2 x 2 Minuten.