EV Zug - ZSC Lions  2:4  (0:1, 1:0, 1:3) 

Die zahlreichen Zürcher Fans zelebrierten nach dem Sieg in der Hertihalle in Zug den Einzug in den

Playoff-Final ausgiebig und ausgelassen. Aber sie mussten lange zittern, bis sie endlich zum Feiern kamen. Zwei Mal glichen die Zuger die

Zürcher Führung aus, und vor allem in der 46. Minute, als die ZSC Lions während 39 Sekunden nur mit drei Akteuren gegen fünf Zuger agieren

mussten, brannte es vor dem Tor von Ari Sulander mehr als nur einmal lichterloh. «Sulo» blieb wie gewohnt die Ruhe selber, und war einmal

mehr ein ganz grosser Rückhalt für sein Team. Die dritte Führung in dieser Partie stellte Quimet sicher, der nach einem Bully vor dem Zuger Tor

einen Abpraller eines Schusses von Zäsi Zehnder verwertete. Ein viertes Tor wurde wegen Torraumoffside aberkannt und erst als Zug Torhüter

Schöpf 50 Sekunden vor Schluss seinen Kasten verlassen hatte, gelang Plavsic auf Pass von Martikainen der siegsichernde Treffer, der die

Mannschaft von Kent Ruhnke endgültig und auf direktem Wege in den Playoff-Final brachte. «Ich bin sehr glücklich, dass meine Mannschaft den

 Einzug ins Playoff-Finale geschafft hat», strahlte der Kanadier nach der Partie. Kent Ruhnke, der die Zürcher zum ersten Mal seit überhaupt

Playoffs ausgetragen werden, in den Final brachte, setzte sich als Erster auf der Zürcher Spielerbank die "Playoff-Final-Cap" auf und freute sich

sichtlich über den grossen Erfolg seines Teams, das den Einzug ins Finale nun wirklich verdient hat. Die Tore für die ZSC Lions schossen: Zeiter

(Micheli, Martikainen), Weber (Della Rossa), Quimet (Zehnder), Plavsic (Martikainen, Jaks). Für den EV Zug trafen: Roberts (Tancill, Rötheli),

Belanger (Sutter). Strafen gegen die ZSC Lions 8 x 2 Minuten, gegen den EV Zug 6 x 2 Minuten.