ZSC Lions - HC Davos 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) 

Bereits die erste von minimum vier, maximum sieben Partien zeigte auf, dass dieser Playoff-Viertelfinal

für die Zürcher kein Sonntagsspaziergang wird. Davos setzte den Zürcher das gewohnt engagierte Spiel entgegen, das aber oft auch in reine

Provokation abrutschte und hin und wieder fast an den Rand der Legalität geriet. Diese Strategien gehören jedoch zu den Playoff-Ritualen und

die Zürcher liessen sich durch die Bündner nicht so weit provozieren, um das Hauptziel ihres Bestrebens, den Sieg im ersten Viertelfinalspiel,

aus den Augen zu verlieren. Beim Stande von 3:2 und je einer Strafe gegen beide Teams beorderte Davos Trainer Arno Del Curto nach 57

Minuten und 50 Sekunden seinen Torhüter Rönnquist aus seinem Kasten und das Duo Plavsic/Weber realisierte in Überzahl den Treffer zum

endgültigen Sieg. Der ZSC Lions Assistenztrainer Matti Alatalo nach dem Spiel: "Im Gegensatz zum vergangenen Samstag mussten wir heute

gegen ein eindeutig stärkeres Davos antreten, das sehr gut vorbereitet hier nach Zürich reiste. Die Bündner machten die Räume sehr eng,

agierten sehr körperbetont und zeigten gute Powerplays." Davos Trainer Arno Del Curto zum selben Thema: "Wir hielten uns ganz an unsere

Devise, hart, aber fair zu spielen. Offenbar ist dies jedoch in der Schweiz weder erlaubt, noch erwünscht. Nach dem vorzeitigen Abgang von Sandi

Jeannin verfügte ich nur noch über zwei Center und so musste Reto von Arx mit Doppeleinsätzen in zwei Blöcken spielen." Die Tore für die ZSC

Lions schossen: Micheli (Weber, Jaks), Salis (Seger, Zeiter), Martikainen (Plavsic), Plavsic (Weber). Für den HC Davos trafen: Rizzi (Müller), Von

Arx (Fischer). Strafen gegen die ZSC Lions 11 x 2 Minuten plus je 10 Minuten Disziplinarstrafe gegen Della Rossa und Laurent Müller, gegen den

HC Davos 10 x 2 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Jeannin.