ZSC Lions - EV Zug 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) 

Die ZSC Lions tauschten nach dieser Partie den Tabellenplatz mit den Zugern und liegen nun neu auf Rang

drei. Im bisher vierten Spiel in der Qualifikation der ZSC Lions gegen den EV Zug drehten die Innerschweizer diesmal den Spiess um und

landeten nach drei Niederlagen nun den ersten Sieg gegen die Zürcher. Bereits nach dem 0:3 bis zur 29. Minute kamen die ZSC Lions etwas in

Rücklage, vermochten aber kurz danach mit zwei schnellen Gegentoren wieder ins Spiel zurückzufinden. Schon vor diesem Doppelschlag, und

wiederum auch danach, vergab das Team von Kent Ruhnke zu viele Chancen, um die Zuger ernsthaft zu gefährden. Die ZSC Lions mussten

weiterhin auf Philippe Müller verzichten und Adrian Plavsic musste mit einem ramponierten Finger ebenfalls pausieren. Für ihn kam als vierter

und deshalb oft überzähliger Ausländer Chris Lindberg zum Zuge, der dann gar als Bestplayer der ZSC Lions gekührt wurde, was zusätzlich

unterstrich, dass er tatsächlich in der Offensive positive Akzente setzen konnte. Dan Hodgsons Fussverletzung ist noch nicht ausgeheilt und

behindert den Schweiz-Kanadier merklich weiterhin recht deutlich. «Zug hat seit der letzten Begegnung gegen uns defensiv gute Fortschritte

gemacht», lobte nach dem Spiel der ZSC Lions TRainer Kent Ruhnke den Gegner. Wir hatten sowohl am Tag zuvor gegen Kloten, wie auch nun

gegen Zug mehr Chancen als die jeweiligen Gegner, aber arbeiteten vor dem Tor des Gegners zu wenig effizient. Mit dem Einsatz meines

Teams bin ich bezüglich beider Spiele dieses Wochenendes zufrieden, nicht aber mit den jeweiligen Resultaten.» Die Tore für die ZSC Lions

schossen: Lindberg (Hodgson, Baldi), Zeiter (Baldi, Micheli). Für Zug trafen: Tancill (Di Pietro, Roberts), Brown (Bayer), Kobach (Tancill, Kessler).

Strafen gegen die ZSC Lions 4 x 2 Minuten, gegen Zug 7 x 2 Minuten.