SC Rapperswil-Jona - ZSC Lions 3:6 (2:3, 0:3, 1:0) 

Es zeigte sich mehr als offensichtlich: Schon vor der Partie war deutlich zu spüren, dass sich

das gesamte Kader der ZSC Lions mit voller Konzentration ins «Rückspiel» gegen den SC Rapperswil-Jona stürzen würden. Ebenso glasklar

war ersichtlich, dass die Zürcher gewillt waren, die (halbe) Schmach vom vergangenen Donnerstag vergessen zu machen. Mit viel Disziplin und

drei Toren – das dritte durch Michel Zeiter gar als Shorthander – gaben die Zürcher am oberen Ende des Zürichsees ganz klar den Tarif bekannt.

In die erste Pause vermochte man trotz Gegenoffensive einen Eintorevorsprung mitzunehmen. Der mittlere Spielabschnitt gehörte dann ganz den

Zürchern, die den SCRJ mit drei Gegentreffen zum nächsten Pausentee schickten. Im Gegensatz zu den St. Gallern, die in den ersten beiden

Dritteln Chancen zu Hauf versiebten, blieben die ZSC Lions cool, konterten eiskalt und gekonnt, und setzten sich sehr gut durch und in Szene.

Das Team von Kent Ruhnke musste im Schlussabschnitt den Rapperswilern noch den dritten Gegentreffer zugestehen, obwohl das

Chancenplus wieder auf der Seite der ZSC Lions zu sehen waren. In dieser Partie zeigten aber die Zürcher Löwen endlich wieder einmal sehr

viel Biss und bestätigten eindrücklich, dass sie zweifelsfrei fähig sein könnten, in allen drei Dritteln die ein Eishockeyspiel dauert, den Gegner

klar zu dominieren. Die Tore für die ZSC Lions schossen: Weber (Seger, Martikainen), Zeiter (Micheli, Jaks), Zeiter, Weber (Della Rossa, Seger),

Kout (Baldi), Schrepfer (Della Rossa, Sulander). Für den SCRJ trafen: Svensson (Richard, Friedli), Ivankovic (Sigg), Varvio (Reber, Schümperli).

Strafen gegen die ZSC Lions 6 x 2 Minuten, gegen den SCRJ 4 x 2 Minuten.