ZSC Lions - SC Langnau 3:3 (3:2, 0:1, 0:0, 0:0 nV.) 

Nach dem Auftaktsieg des Jahres 2000 gegen den HC Davos am vergangenen Sonntag lag

die Hoffnung in der Luft, dass der gute Start ins neue Jahr mit ähnlich guten Leistungen fseine Fortsetzung finden würde. Ein mageres Remis

gegen die Emmentaler zeigt aber, dass der kurze Höhenflug zum Jahresbeginn zumindest vorläufig schon wieder vorbei ist. Mit einer

enttäuschenden Gesamtleistung, die von Drittel zu Drittel schlimmer wurde, konnte das clever, mutig und geschickt spielende Langnau nicht in

Knie gezwungen werden. Um die Berner zu besiegen, hätten die Zürcher ganz anders auftreten müssen. Um Haaresbreite schlidderten die ZSC

Lions gar an einer Blamage vorbei, denn die Langnauer schossen fast genau doppelt so viel aufs Tor von Ari Sulander wie umgekehrt die

Zürcher gegen Beat Gerber. Die 6195 anwesenden Zuschauer (Saisonminusrekord!) waren mit der Leistung der Zürcher gar nicht zufrieden und

taten dies auch lautstark kund. Auch wenn man berücksichtigt, dass den ZSC Lions momentan infolge Verletzungen mindestens vier Akteure und

ein Ersatztorhüter fehlen, hätte man doch eine bessere Mannschaftsleistung erwarten dürfen. Langnau holte in Zürich verdient einen Punkt, und

dies erst noch ohne ihren Topspieler Tod Elik, der ja aus hinlänglich bekannten Gründen pausieren musste. Die Tore für die ZSC Lions

schossen: Jaks (Micheli, Salis), Schcrepfer (Plavsic, Salis), Weber (Schrepfer, Martikainen). Für den SC Langnau trafen: Gauthier (Müller, Hofer),

Pont (Fust, Liniger), Gauthier (Prinz). Strafen gegen die ZSC Lions 2 x 2 Minuten, gegen den SC Langnau ebenfalls 2 x 2 Minuten.