ZSC Lions - EHC Kloten 4:1 (3:1, 0:0, 1:0) 

Obwohl mit der Partie gegen die Flieger wieder einmal ein Derby auf dem  Programm stand, kam keine

echte Stimmung unter den 9000 Zuschauern beim Spiel der beiden Kantonsrivalen auf. Die ZSC Lions brauchten nur gerade 18 Sekunden, um

den gegnerischen Torhüter Reto Pavoni erstmals zu schlagen. Das erste Drittel blieb dann auch mit drei Toren der Stadtzürcher und dem

einzigen Gegentreffer der Flieger das Torreichste dieses Spiels. Erst kurz vor der letzten Sirene erhöhten die Gastgeber zum Endstand von 4:1.

«Das war ein sehr attraktives Spiel», kommentierte Kloten-Trainer Vladimir Jursinov. «Ich muss den ZSC Lions gratulieren. Diese Mannschaft ist

sehr ausgeglichen und leistet gute Teamarbeit. Immer wenn der Gegner einen Fehler macht, nützen sie dies aus und es fallen Tore. Kloten hat

in den Zweikämpfen nicht schlecht abgeschnitten, aber wir haben viele Verletzte und müssen immer wieder viele Spieler im Juniorenalter

einsetzen. Das ist alles nicht so einfach.» Assistenztrainer Matti Alatalo war mit den ZSC Lions zufrieden. «Es war ein sehr gutes Beispiel um

aufzuzeigen, wie attraktiv Eishockey sein kann, wenn beide Teams gut spielen und sich voll einsetzen», argumentierte er. «Kloten spielte sehr

kompakt und wie immer mannschaftsdienlich. Die Vorbereitung auf diesen Gegner war uns optimal gelungen. Nach gutem Start in diese

wichtige Partie haben wir die Fehler des Gegners prompt ausgenutzt und das Tempo über das gesamte Spiel hochgehalten. Das brachte uns

schliesslich den Sieg». Die Tore für die ZSC Lions schossen: Plavsic (Jaks, Hodgson), Plavsic (Hodgson, Jaks), Baldi (Micheli, Zeiter), Salis

(Seger, Weber). Für Kloten traf Reuille auf Pass von Lozanov. Strafen gegen die ZSC Lions 4 x 2 Minuten, gegen den EHC Kloten 5 x 2 Minuten.