HC Ambri-Piotta - ZSC Lions  1:1 (0:0, 1:1, 0:0, 0:0 nV.) 

Ein Tag nach der blamablen Niederlage gegen den SC Bern hatten die ZSC Lions

Gelegenheit, sich noch vor der Nationalliga-Pause zu rehabilitieren und die Scharte auszuwetzen. Das Führungstor der Zürcher durch Laurent

Müller (26. Minute) wurde aber ganz kurz vor der zweiten Pause durch den Powerlplay-Gegentreffer der Tessiner aufgehoben, als Plavsic für

einen Cross-Check auf der Strafbank sass. Eine Leistungssteigerung war beim Zürcher Schlussmann Ari Sulander auszumachen, der Rest des

Teams knüpfte nahtlos an die tags zuvor gezeigten Leistungen an. Das Torschuss-Verhältnis von 42 für die Tessiner gegenüber 23 der Zürcher

sagt einiges über die Torgefährlichkeit der beiden Mannschaften aus. So kam Ambri zu 12 klaren Chancen, die ZSC Lions lediglich zu deren 9.

Zu viele Leistungsträger bei den ZSC Lions liefern gegenwärtig nur ungenügende Leistungen ab, was Verunsicherungen provoziert und zu vielen

Fehlpässen und unnötigen Strafen führt. Für das Team von Kent Ruhnke kommt wohl die Nationalliga-Pause gerade recht um ein längeres

Timeout zu nutzen und die «Batterien wieder aufzuladen». Das einzige Tor für die ZSC Lions schoss Müller auf Pass von Jaks und Hodgson. Für

den HC Ambri-Piotta traf Tiziano auf Pass von Stephan Lebeau und Patrik Lebeau. Strafen gegen die ZSC Lions 8 x 2 Minuten plus 10 Minuten

Disziplinarstrafe gegen Adrian Plavsic, gegen Ambri-Piotta 3 x 2 Minuten.