HC Davos - ZSC Lions 2:5 (1:0, 1:1, 0:4)

Die ZSC Lions begannen das Spiel im Engadin auf einem eher tiefen Niveau und wurden auch vom

Gegner praktisch an die Wand gespielt. Nach zwei Dritteln hätten die Davoser gut und gerne mit grossem Vorsprung führen können – wenn ihre

Chancenausnützung optimaler ausgefallen wäre. Zwei schnelle Treffer, im ersten Abschnitt nach 52 Sekunden und im zweiten Drittel nach 42

Sekunden, brachte die Bündner verdient in Führung und unterstrich die offensichtliche Vorgabe des Davos-Trainers Arno Del Curto, dieses Spiel

unbedingt zu gewinnen. Die Wende für die Zürcher kam dann  fast genau zur Spielmitte. Ari Sulander, ansonsten doch eher als cooler Typ

bekannt, platzte der Kragen, als ihm immer wieder absichtlich von den Gegnern auf die «Pfoten» geschlagen wurde. Es kam in der Folge zu

einer Massenkeilerei, die für jede Seite 8 Strafminuten absetzte. Der erste Treffer der ZSC Lions, den der sehr gut agierende Mattia Baldi 44

Sekunden vor der zweiten Pause erzielte, schien die Bündner auch nach dem Start in den Schlussabschnitt zu lähmen. Den Davosern gelang in

der Folge nicht mehr viel, den Zürchern hingegen rollte es immer besser. Das Glück, das den ZSC Lions am Vortag gegen den SC Bern gefehlt

hatte, konzentrierte sich nun ganz auf den Sonntag. Mit vier Toren im Schlussdrittel kamen die Zürcher eindrücklich ins Spiel zurück und drehten

eine zumindest auf des Messers Schneide stehende Partie noch zu einem Erfolg um. Die Tore für die ZSC Lions schossen: Plavsic (Della

Rossa), Baldi (Zeiter, Müller), Zeiter (Kout), Baldi (Müller, Zeiter), Della Rossa (Weber, Schrepfer). Für den HC Davos trafen: Rothen (Fischer) und

Fischer (von Arx). Strafen gegen die ZSC Lions 8 x 2 Minuten, gegen den HC Davos 8 x 2 Minuten.