ZSC Lions - HC Davos 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Im fünften Spiel in der laufenden Saison holten sich die ZSC Lions den fünften Sieg, und Torhüter Ari

Sulander konnte gar einen Shutout feiern, den ersten in dieser Meisterschaft. Der Finne ist und bleibt ein sicherer Wert in der Abwehr und hat

sein Team auch in dieser Partie mit einigen Glanzparaden von Gegentoren gerettet. «Wir haben aber auch Verteidiger, die in den hinteren

Regionen rigoros aufräumen», lobte Trainer Kent Ruhnke seine Abwehr. Bevor das Spiel vier Minuten alt war, führten die Zürcher bereits mit 2:0.

Davos sah über weite Strecken nach der  kollektiven Virusinfektion im Magen-Darm-Bereich fast wortwörtlich etwas blass aus, deuteten aber

auch mit einigen schnellen Konterangriffen ihre Gefährlichkeit an. Davos Trainer Arno del Curto wollte die überstandene Erkrankung eines Teils

seiner Mannschaft nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen. «Dass wir aber im Schlussdrittel nicht mehr zuzusetzen  vermochten, ist

wohl auf die gesundheitlichen Probleme meines Teams zurückzuführen.» Die ZSC Lions  spielten weiterhin ohne Papp, Martikainen, Zehnder,

Weber (alle Verletzt), und in dieser Partei auch Micheli, der Probleme mit dem linken Knie und den Aduktoren hat. Die Tore für die ZSC Lions

schossen: Jaks (Hodgson), Seger (Stirnimann), Baldi (Stoller). Strafen für die ZSC Lions: 7 x 2 Minuten, für den HC Davos 8 x 2 Minuten.